Brüssel ist unterschätzt — von den meisten Europäern und von sich selbst. Die Stadt macht wenig Werbung für sich, was sie umso angenehmer zu bereisen macht.
Grand Place: ja, wirklich
Der Grand Place ist einer der schönsten Plätze Europas — nachts beleuchtet atemberaubend, tagsüber lebendig. Umgeben von Zunfthäusern aus dem 17. Jahrhundert. Kostenlos, immer offen.
Manneken Pis ist kleiner als alle erwarten. Wirklich winzig. Aber der Weg dorthin durch die Gassen ist schön.
Was wirklich lohnt
Atomium: aus der Weltausstellung 1958, die Atomstruktur aus Eisen. 16 Euro Eintritt, das futuristische Innere und der Blick von oben rechtfertigen es.
Musées Royaux des Beaux-Arts: Breughel, Rubens, Magritte — alles unter einem Dach. Der Magritte-Flügel ist besonders stark. 15 Euro Eintritt.
Comic-Strip-Pfad: Brüssel ist die Heimat von Tim und Struppi und Lucky Luke. Über 50 große Wandgemälde im Stadtzentrum, kostenlos erkunden.
Essen — Brüssels Stärke
Belgische Pommes frites sind keine Erfindung der Franzosen. Maison Antoine auf der Place Jourdan ist die berühmteste Fritterie der Stadt: Frites mit Sauce für 4 bis 6 Euro.
Moules-frites: überall am Grand Place teuer (25 bis 35 Euro), günstiger in den Quartieren Sainte-Catherine oder Ixelles.
Belgisches Bier: über 1.500 Sorten. Delirium Café hat über 2.000 Biersorten — das ist kein Witz.
Top Highlights
✦ Grand Place
✦ Atomium
✦ Manneken Pis
✦ Musée Magritte
✦ Comic-Strip-Pfad
✦ Belgische Pommes