Budapest ist zwei Städte in einer: Buda auf den Hügeln, Pest in der Ebene, verbunden durch die Kettenbrücke und die Donau. Die Kombination aus Habsburg-Architektur, osmanischen Bädern und jüdischem Erbe ist einzigartig in Europa.
Die Therme: kein Klischee
Széchenyi Therme ist keine Touristenattraktion sondern eine aktive Badeanstalt für Budapester. 24 bis 30 Euro für Tageskarte mit Schwimmbad und Thermalbecken im Freien, alles in einem Jugendstil-Palast. Sonntags spielen Männer im Heilwasser Schach — das ist real, keine Inszenierung.
Pest: das lebendige Ufer
Das Parlamentsgebäude ist das imposanteste Gebäude Ungarns: 691 Zimmer, 20 kg reines Gold innen. Führungen für 8 Euro (EU-Bürger) oder 20 Euro, nur mit Ticket online.
Große Markthalle (Nagycsarnok): drei Etagen, im Erdgeschoss echter Lebensmittelmarkt (Langos für 2 Euro, Paprika-Gulasch für 4 Euro), im Obergeschoss Touristenläden und Besticktes.
Ruin-Bars im jüdischen Viertel: verlassene Gebäude wurden in Bars umgewandelt. Szimpla Kert ist das Original — mehrere Höfe, unterschiedliche Räume, Sonntagsflohmarkt. Bier für 1,50 bis 2 Euro.
Buda: die historische Seite
Burgberg (Várhegy): Matthiaskirche (10 Euro) und Fischerbastei (Aussicht kostenlos, obere Plattform 1 Euro) — der Blick auf Pest und die Donau ist der schönste in der Stadt.
Preise
Budapest ist eines der günstigsten westeuropäischen Städtereiseziele. Restaurant-Hauptgericht: 8 bis 18 Euro. Gulaschsuppe: 4 Euro. Bier: 1,50 bis 3 Euro. Drei Nächte Budapest oft günstiger als eine Nacht Paris.
Top Highlights
✦ Parlamentsgebäude
✦ Széchenyi Therme
✦ Burgberg
✦ Ruin-Bars
✦ Donau-Brücken
✦ Große Markthalle