Dresden ist die Überraschung Ostdeutschlands: eine barocke Stadtsilhouette die man in Prag oder Wien erwartet, mit einer Geschichte des Wiederaufbaus die mehr sagt als jede Sehenswürdigkeit.
Frauenkirche: Symbol des Wiederaufbaus
Die Frauenkirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, die Trümmer blieben als Denkmal stehen, und wurde erst 2005 wieder aufgebaut — teilweise aus originalen Steinen. Innen kostenlos, Kuppel 8 Euro.
Zwinger: der prächtigste Barockpark Deutschlands mit Galerien. Porzellansammlung und Galerie der alten Meister (Raffaels Sixtinische Madonna) im Zwinger: 14 Euro für das Kombiangebot.
Grünes Gewölbe: die Schatzkammer der Wettiner, 4.000 Juwelen und kunstgewerbliche Objekte. 14 Euro, Pflicht-Buchung wegen begrenzter Plätze.
Brühlsche Terrasse
Der Balkon Europas: die Terrasse über der Elbe mit Blick auf die Altstadt und den Fluss. Kostenlos, nachmittags mit dem besten Licht.
Sächsische Schweiz
40 Minuten mit dem Zug: bizarre Sandsteinfelsen, Schluchten, der Basteiaufstieg (4 Euro Parkgebühr per Auto oder kostenlos mit S-Bahn + Fußweg). Die Basteibrücke über dem Elbebereich ist einer der schönsten Aussichtspunkte Deutschlands.
Preise
Dresden ist günstiger als München oder Hamburg. Restaurant-Hauptgericht 10 bis 18 Euro, Bier in Sachsen 3 bis 4 Euro.