Kopenhagen ist das, was alle skandinavischen Städte sein wollen: schön, funktional, teuer und mit einem echten Gefühl von Lebensqualität das man spürt aber schwer beschreiben kann.
Nyhavn: ja, natürlich
Die bunten Häuser am Kanal sind das Postkartenbild von Kopenhagen — und ja, sie sind schön. Im Sommer sitzen die Dänen mit Bier auf den Stufen. Bier aus dem Supermarkt für 15 Kronen statt 70 Kronen im Restaurant ist der lokale Tipp.
Was darüber hinausgeht
Nationalmuseum: kostenlos, zeigt dänische Geschichte von der Wikingerzeit bis heute. Besser als erwartet.
Freistadt Christiania: das autonome Hippie-Experiment aus den 70ern, immer noch bewohnt. Ein faszinierendes Experiment direkter Demokratie das seit 50 Jahren irgendwie funktioniert.
Mit dem Fahrrad
Kopenhagen hat mehr Fahrräder als Menschen. Mietrad für 24 Stunden: 75 bis 100 Kronen. Damit kommt man überall hin wie ein Einheimischer.
Schloss Kronborg (Hamlet-Schloss): 1 Stunde mit dem Zug nach Helsingør, 130 Kronen. Lohnt sich für Schlossliebhaber.
Essen
Smørrebrød (offene Sandwiches) in einem Smørrebrødskøkken für 60 bis 90 Kronen. Torvehallerne-Markthalle: frisch, lokal, 50 bis 100 Kronen. Restaurant-Hauptgericht: 150 bis 250 Kronen (20 bis 34 Euro).