Zürich ist teuer — das ist keine Überraschung. Wer damit umgehen kann, findet eine der lebenswertesten Städte Europas mit erstklassiger Infrastruktur und einem See mitten in der Stadt.
Was kostenlos geht
Zürichsee-Promenade vom Bürkliplatz bis Zürichhorn: kostenlos und schön. Im Sommer gibt es kostenlose öffentliche Badeplätze direkt am See — Strandbad Tiefenbrunnen oder Seebad Utoquai. Schweizer schwimmen im Stadtsee, kein Eintritt nötig.
Uetliberg per S-Bahn: 9 Franken hin und zurück, Panoramablick auf Stadt, See und Alpen. Besser als jeder Stadtturm.
Kunsthaus Zürich wurde 2021 erweitert und ist jetzt eines der größten Kunstmuseen der Schweiz. Picasso, Monet, Giacometti — 26 Franken, lohnt sich.
Stadtquartiere
Das Niederdorf ist die lebendigste Ecke — Gassen, kleine Bars, günstigere Restaurants. Das Langstrasse-Quartier ist das alternative Viertel: gut zum Abendessen, nichts für früh morgens.
Essen in Zürich
Restaurantpreise: Hauptgericht 30 bis 50 Franken. Günstiger: Migros oder Coop Restaurant (Selbstbedienung, 10 bis 15 Franken). Zürcher Geschnetzeltes ist das lokale Gericht — Kalbfleisch in Rahmsauce mit Rösti, einmal probieren.
Wann fahren
Juni bis August für Seebaden. Dezember für den spektakulären Weihnachtsmarkt im Hauptbahnhof. April und Oktober für ruhigeres Reisen zu günstigeren Preisen.