Salzburg ist kompakter als erwartet — man kann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in zwei Tagen zu Fuß erlaufen. Das ist der Vorteil und der Nachteil gleichzeitig.
Kleinstadtflair mit Weltruf
Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe. Getreidegasse, Domplatz, Residenzplatz — alles auf wenigen hundert Metern. Mozarts Geburtshaus kostet 13 Euro, ist aber eher für eingefleischte Mozart-Fans interessant. Das Wohnhaus am Makartplatz ist informativer und weniger überlaufen.
Festung Hohensalzburg per Seilbahn: 15 Euro hin und zurück, der Blick auf Stadt und Alpen rechtfertigt jeden Cent. Zu Fuß 30 Minuten Aufstieg, dann nur Eintrittspreis.
Was viele verpassen
Mirabellgarten ist kostenlos, beeindruckend und morgens fast leer. Vom Kapuzinerberg hat man einen der schönsten Stadtblicke — 20 Minuten Aufstieg, kein Eintritt.
Hallstatt als Tagesausflug: 90 Minuten mit Bus und Schiff, im Sommer überlaufen aber trotzdem beeindruckend. Früh starten, vor 10 Uhr ist es erträglich.
Essen ohne zu ruinieren
Salzburg ist teuer. Günstigste Option: Bäckerei oder Würstelstand. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Augustiner Bräustübl — eine echte Brauerei mit Biergarten, Hendl und Bier für unter 15 Euro gesamt. Kein Touristenbetrieb, echte Salzburger.