Athen ist nicht schön auf den ersten Blick — das geben die Athener selbst zu. Betonblöcke aus den 60ern, Graffiti, Stau. Aber über allem thront die Akropolis, und das verändert alles.
Die Akropolis
Der Parthenon ist 2.500 Jahre alt und immer noch die beste Antwort auf die Frage was Menschheit leisten kann. 20 Euro Eintritt, das Kombi-Ticket für 30 Euro umfasst 7 weitere archäologische Stätten (Agora, Olympion, Theater des Dionysos). Früh morgens um 8 Uhr öffnet die Akropolis: die Lichtverhältnisse sind besser und man ist fast allein — um 11 Uhr drängeln sich tausende Touristen.
Akropolis-Museum am Fuß des Hügels: 10 Euro, die Skulpturen die aus dem Parthenon entfernt wurden (und die im British Museum umstrittenerweise lagernden Elgin Marbles) in modernem Kontext.
Plaka und Monastiraki
Plaka unter der Akropolis: das historische Viertel, Gassen mit Souvenirläden und Tavernen. Touristisch, aber die Atmosphäre abends ist trotzdem gut. Monastiraki-Flohmarkt sonntags: Antiquitäten, Kitsch, echte Funde.
Essen
Souvlaki: gegrilltes Fleisch im Pitabrot, 2,50 bis 4 Euro. Das ist das schnelle lokale Essen. Für Meeresfrüchte nach Piräus oder Mikrolimano fahren: frischer Fisch, besser als alles in Plaka.
Kaffee trinken wie ein Grieche: Frappé (Eiskaffee mit aufgeschäumtem Nescafé) oder Freddo Espresso. 2 bis 3 Euro, man sitzt damit 2 Stunden.
Wann fahren
April/Mai und Oktober: 22 bis 27 Grad, kein Massentourismus. Juli/August: 38 bis 40 Grad auf der Akropolis ist kein Spaß.