Korfu ist die britischste der griechischen Inseln — nicht wegen dem Klima, sondern wegen 50 Jahren britischer Herrschaft im 19. Jahrhundert die Architektur, Cricket und Ingwerbier hinterlassen haben.
Korfu-Stadt: Venezianisch-Britisch-Griechisch
Die Altstadt von Korfu ist UNESCO-Welterbe. Zwei venezianische Forts (eines auf dem Meer, eines auf dem Land), der Liston-Bogengang nach Pariser Vorbild, das Cricket-Spielfeld (ja, mitten in der Stadt). Spaziergang durch die engen Gassen: kostenlos. Die alte Festung: 6 Euro, Aussicht über die Stadt und das albanische Gebirge.
Paleokastritsa: das Postkartenbild
Die Buchten von Paleokastritsa an der Westküste sind das bekannteste Korfu-Bild: mehrere Meeresarme, türkisblaues Wasser, ein Kloster auf dem Felsen (kostenlos, Kleidungsvorschriften). Schnorcheln von den Felsen aus, Bootstour zu den Höhlen (6 bis 8 Euro).
Achilleon Palast
Kaiserin Sissi ließ diesen Palast 1890 bauen. 7 Euro Eintritt, Gärten mit Blick auf die Halbinsel. Historisch interessant wenn man Sissi mag, sonst optional.
Olivenhaine und Inselinneres
Korfu hat 4 Millionen Olivenbäume — das Inselinnere ist ein einziger Olivenhain mit Dörfern dazwischen. Kassiopi im Nordosten: kleines Dorf ohne Massentourismus, Hafen, frischer Fisch. Eines der wenigen echten Dörfer die Tourismus als Nebenbeschäftigung betreiben, nicht als Hauptberuf.