Kreta ist die größte griechische Insel und die eigensinnigste. Die Kreter haben ihre eigene Sprache (Dialekt), ihre eigene Küche (besser als griechisches Festland) und eine Geschichte die 4.000 Jahre vor Christus beginnt.
Knossos: Minoische Zivilisation
Der Palast von Knossos bei Heraklion war vor 3.500 Jahren das Zentrum der ersten europäischen Hochkultur. 15 Euro Eintritt, am frühen Morgen hingehen. Das Archäologische Museum Heraklion hat alle Funde aus Knossos und ist verständlicherweise besser als der Palast selbst (Eintritt 12 Euro, kombi mit Knossos 19 Euro).
Samaria-Schlucht
Europa tiefste Schlucht: 16 km Wanderung, meist bergab, 5 bis 7 Stunden. 5 Euro Eintritt. Von Omalos runter nach Agia Roumeli ans Meer, dann per Boot nach Chora Sfakion (10 Euro). Wasservorräte mitnehmen — im Sommer 35 Grad in der Schlucht.
Strände
Elafonisi: pinksandiger Strand im Westen, UNESCO-Schutzgebiet. Weit weg vom Touristenzentrum (2,5 Stunden von Heraklion), aber das klarste Wasser der Insel. Balos Lagune: per Boot ab Kissamos (18 Euro) oder schwieriger Schotterweg. Vai Palmenwald im Osten: europas größter natürlicher Palmenhain, Eintritt 3 Euro.
Kretische Küche
Dakos (Hartweizencracker mit Tomate und Feta), Kalitsounia (Käse-Pasteten), Stamnagathi (bitteres Wildgemüse) und Tsikoudia (der kretische Grappa) — das ist lokale Küche, nicht griechisches Standard-Touristenmenu. In einer Taverne in Rethymno Altstadt: Hauptgericht 8 bis 14 Euro.