Madrid schläft nicht — und das ist keine Metapher. Um Mitternacht füllen sich die Restaurants, um 2 Uhr sind die Bars voll, um 4 Uhr tanzt man noch. Das ist kein Klischee, das ist Alltag.
Museen auf Weltklasse-Niveau
Das Goldene Dreieck der Museen ist eine der dichtesten Kunstkonzentrationen der Welt: Prado (Velázquez, Goya, El Greco — 15 Euro), Reina Sofía (Guernica von Picasso, kostenlos ab 19 Uhr), Thyssen-Bornemisza (Impressionisten bis Expressionismus, 13 Euro). An einem einzigen Tag schafft man höchstens zwei davon richtig.
Parks und Plätze
Retiro Park ist das grüne Herz Madrids: 130 Hektar, kostenlos, mit einem See auf dem man Boote mieten kann (6 Euro für 45 Minuten). Am Sonntag sind halb Madrid dort.
Puerta del Sol ist der geografische Mittelpunkt Spaniens und die belebteste Kreuzung der Stadt. Gran Vía ist der Boulevard — breiter, lauter und touristischer als erwartet.
Essen: wann und was
Mittagessen (Menú del Día): das beste Preis-Leistungs-Verhältnis Spaniens. Drei Gänge plus Wein für 12 bis 15 Euro in jedem normalen Restaurant außerhalb der Touristenzone. Mercado de San Miguel: 3 bis 6 Euro pro Tapas-Portion, teurer als ein Menü aber gut zum Probieren.
Abendessen vor 22 Uhr zu essen ist eine Touristensache. Einheimische essen um 22 oder 23 Uhr. Das sollte man wissen bevor man sich wundert warum Restaurants um 20 Uhr leer sind.
Wann fahren
Mai/Juni und September/Oktober: 22 bis 27 Grad, ideal. Juli/August: 35 bis 40 Grad, brutal heiß, aber günstiger und mit weniger Touristen.
Top Highlights
✦ Prado Museum
✦ Retiro Park
✦ Gran Vía
✦ Mercado de San Miguel
✦ Flamenco Show
✦ Royal Palace