Sevilla ist die heißeste und lauteste Stadt Spaniens — im wörtlichen und übertragenen Sinne. Im Juli sind 45 Grad möglich. Aber im Frühling ist es die schönste Stadt Andalusiens.
Die drei Pflichtsehenswürdigkeiten
Kathedrale von Sevilla: die drittgrößte Kirche der Welt und Kolumbus liegt hier begraben. 11 Euro Eintritt, die Giralda (ehemaliges Minarett, jetzt Glockenturm) hat eine Rampe statt Treppen — bis oben 30 Minuten, Blick über die Stadt.
Real Alcázar: maurischer Königspalast mit atemberaubenden Kachelarbeiten und Gärten. 14,50 Euro, wird für Game of Thrones-Dreharbeiten genutzt (Dorne). Tickets online kaufen, Schlangen sind lang.
Barrio de Santa Cruz: das jüdische Viertel, enge Gassen, Orangen an den Bäumen, Katzenköpfe pflaster. Kostenlos durchlaufen, abends am besten.
Tapas-Kultur
In Sevilla bekommst du zur Bier noch eine Gratis-Tapa — das ist Tradition und nicht überall in Spanien so. Ein Caña (kleines Bier) kostet 1,50 bis 2 Euro, dazu kommt ein kleiner Teller. So isst man sich durch den Abend.
El Rinconcillo: die älteste Bar Sevillas (1670), immer voll, immer gut. Bodega Santa Cruz: die Theke aus alten Sherry-Fässern, günstigste Tapas der Altstadt.
Wann auf keinen Fall fahren
Juli und August: 40 Grad plus, unerträglich. Semana Santa (Ostern) und Feria de Abril (April): spektakulär, aber ausgebucht und teuer ein Jahr im Voraus.
Top Highlights
✦ Kathedrale & Giralda
✦ Alcázar
✦ Barrio Santa Cruz
✦ Flamenco
✦ Tapas-Bars
✦ Semana Santa