Die Costa del Sol ist die dichtbesiedeltste Touristenküste Spaniens. Das wird oft als Kritik verwendet, aber es ignoriert was sich dahinter versteckt: andalusische Bergdörfer, das beeindruckendste Museum für Picasso seiner Größe, und Marbella das mehr ist als Yachten und Fußballer.
Málaga: unterschätzte Großstadt
Málaga ist die Geburtsstadt Picassos. Das Picasso Museum Málaga: 12 Euro, umfangreiche Sammlung in einem Renaissance-Palast, mindestens 2 Stunden einplanen. Die Alcazaba (maurische Festung, 3,50 Euro) überblickt die Stadt und das Meer. Das Stadtbild von der Alcazaba ist eines der schönsten Andalusiens.
Marbella
Marbella ist nicht nur Puerto Banús mit Superjachten. Die Altstadt ist ein genuiner andalusischer Ortskern: weiße Häuser, Orangenbäume auf dem Hauptplatz, Tapas-Bars für Einheimische. Altstadt ab dem Orangenbaum-Platz erkunden: kostenlos und ohne Touristenpreise.
Nerja und das Hinterland
Nerja (70 km östlich von Málaga): der Balcón de Europa — ein Aussichtspunkt auf einem Felssporn direkt über dem Mittelmeer, kostenlos, touristisch aber schön. Frigiliana dahinter: eines der malerischsten maurischen Bergdörfer Andalusiens. 6 km Fußweg von Nerja, 400 Höhenmeter.
Ronda
Ronda liegt auf einem Felsplateau mit einer 120 Meter tiefen Schlucht mitten durch die Stadt. Die Brücke Puente Nuevo über die Schlucht: kostenlos zu sehen, Museumsbesuch 3,50 Euro. 100 km von Málaga, per Zug ab 8 Euro.