Fuerteventura ist die windreichste Kanareninsel und die zweitgrößte. Wind bedeutet: die besten Kitesurfbedingungen Europas, aber auch permanent 20 bis 30 Knoten an manchen Küstenstrichen. Wer Strandurlaub ohne Sport will, muss die windgeschützten Ecken kennen.
Corralejo: Dünen und Nordsüd-Kontrast
Der Naturpark im Norden besteht aus 10 km weißen Sanddünen direkt am Meer. Fußweg durch die Dünen zum Strand: kostenlos, 30 bis 60 Minuten. Auf der anderen Seite der Dünen: türkisblaues Wasser im Windschatten. Corralejo-Stadt: Touristenzentrum, Fähre nach Lanzarote (ab 20 Euro).
Cofete: der unzugängliche Strand
Der Strand von Cofete auf der Westseite der Jandía-Halbinsel ist 14 km lang, menschenleer und nur über eine schlechte Schotterpiste erreichbar. Starker Atlantikwellengang, kein Schwimmen, aber atemberaubend. Allradfahrzeug empfohlen oder Bustour ab Morro Jable (20 Euro).
Kitesurfen und Windsurfen
Fuerteventura ist Pflichtprogramm für Kitesurfer: Playa del Burro bei Corralejo (Anfänger), El Cotillo (Fortgeschrittene), Sotavento Lagune auf der Jandía (Profis). WM-Stationen kommen regelmäßig her. Kitekurs Anfänger: 3 Tage ab 200 Euro.
El Cotillo: das andere Fuerteventura
Kleines Fischerdorf im Nordwesten mit einer Lagune hinter einem natürlichen Steinriff — flaches, windgeschütztes Wasser, ideal für Familien. Restaurants direkt am alten Hafen, frischer Fisch 10 bis 18 Euro.