Gran Canaria ist ein Kontinent im Kleinen — das sagen die Kanaren selbst. In 45 Minuten Autofahrt wechselt man von Wüste zu Dschungel zu Hochgebirge. Das ist keine Übertreibung.
Maspalomas: die Dünen
Die Dünen von Maspalomas im Süden sind ein Naturreservat direkt neben dem Touristenzentrum. 400 Hektar Sahara-Atmosphäre, kostenlos zu erkunden, morgens oder abends am schönsten wenn das Licht tief steht. Kameltouren (Touristenfalle, 20 Euro für 20 Minuten) kann man sich sparen — zu Fuß durch die Dünen ist besser.
Las Palmas: die Hauptstadt
Las Palmas ist mit 380.000 Einwohnern eine richtige Großstadt. Vegueta (Altstadt): Kolumbus hat hier auf dem Weg nach Amerika halt gemacht, sein Wohnhaus ist heute Museum (3 Euro). Playa de las Canteras: 3 km langer Stadtstand mit natürlichem Wellenbrecher — fast wie ein Meer-Schwimmbad. Kanarische Einheimische, nicht Touristen.
Das Innere der Insel
Roque Nublo (1.813 m): der heilige Berg der Ureinwohner (Guanchen), 2 Stunden Wanderung von Tejeda, der Blick auf Teide und die Küsten beider Seiten. Tejeda und Artenara sind Bergdörfer die aussehen als hätte jemand eine kleine Kanarische Altstadt vergessen.
Puerto de Mogán
Das Mini-Venedig Gran Canarias: Kanäle, weiße Häuser, Fischer. 40 Minuten vom Süden per Schnellboot (20 Euro) oder Buslinie 32 (5 Euro, 1,5 Stunden). Frischer Fisch direkt am Hafen, 12 bis 18 Euro Hauptgericht.
Top Highlights
✦ Maspalomas Dünen
✦ Las Palmas Altstadt
✦ Roque Nublo
✦ Playa del Inglés
✦ Puerto de Mogán
✦ Naturpark Tamadaba