Lanzarote sieht aus wie der Mond. Das ist ernst gemeint — die NASA hat hier Astronauten auf den Marsboden vorbereitet. 300 Vulkankrater, schwarze Lavafelder so weit das Auge reicht, und mittendrin weiße Dörfer mit blütenblau gestrichenen Türen. Es ist die ungewöhnlichste der Kanareninseln.
Timanfaya: Feuerberge
Der Nationalpark Timanfaya ist Sperrgebiet — nur per Busrundfahrt zugänglich (13 Euro, im Parkeintritt von 12 Euro inbegriffen). Kochvorführungen bei denen ein Eimer Wasser in Geysir-Dämpfe verwandelt wird: die Wärme kommt direkt aus dem Erdinneren, noch aktiv. Das Restaurant „El Diablo" auf dem Vulkan kocht über Geothermie — Hauptgericht 25 bis 40 Euro, das Erlebnis ist den Aufpreis wert.
César Manrique: Kunst und Vulkan
Der lanzaroteische Künstler César Manrique hat die Insel geprägt wie wenige Architekten ihre Heimat: Jameos del Agua (Lavahöhle mit unterirdischem See, 10 Euro), Cactus Garden (Garten in einem alten Steinbruch, 5 Euro), sein eigenes Wohnhaus in einer Lavablase (8 Euro). Alles sehenswert.
Playa de Papagayo
Im Süden: mehrere geschützte Buchten mit türkisem Wasser und schwarzem Sand. 3 Euro Gebühr für den Naturpark, dann Strand ohne Infrastruktur, wunderschön.
Wein aus der Lava
Die Weinreben von Lanzarote wachsen in schwarzer Vulkanasche in kleinen Trichtern — jede einzeln vor dem Wind geschützt. Bodega La Geria ist das Herzstück dieser Mondlandschaft-Weinregion. Malvasia Lanzarote: mineralisch, unverwechselbar. Verkostung 8 bis 12 Euro.
Top Highlights
✦ Timanfaya Nationalpark
✦ Jameos del Agua
✦ Playa de Papagayo
✦ César Manrique Architektur
✦ Weinanbau
✦ El Golfo