Santorini ist das Ergebnis eines der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Geschichte — der Krater ist heute die Caldera, und die weißen Dörfer kleben an deren Rand. Das ist das Bild das man kennt.
Die Realität von Santorini
Santorini ist im Sommer (Juli/August) überfüllt. Kreuzfahrtschiffe legen täglich an und spülen bis zu 10.000 Touristen gleichzeitig auf die Insel. Die Warteschlangen für den berühmten Oia-Sonnenuntergang beginnen 3 Stunden vorher. In der Nebensaison (April/Mai, Oktober) ist dieselbe Insel ruhig und schön.
Oia: der Sonnenuntergang
Oia im Norden ist der klassische Santorini-Standort — weiße Häuser, blaue Kuppeln, Caldera-Blick. Die Windmühlen sind kostenlos zu besuchen. Den Sonnenuntergang kann man von der Stadtmauer aus sehen (gratis, aber Gedränge) oder von einem Restaurant mit Caldera-Sicht (Hauptgericht 40 bis 80 Euro, Reservierung nötig).
Akrotiri: das minoische Pompeji
Akrotiri ist eine prähistorische Ausgrabungsstätte die 1627 v. Chr. beim Vulkanausbruch begraben wurde. 12 Euro Eintritt, überdacht, archäologisch wichtiger als Knossos und sehr viel weniger besucht als es verdient.
Wein
Assyrtico-Wein von Santorini ist einer der interessantesten Weißweine Griechenlands: mineralisch, säurereich, durch den Vulkanboden geprägt. Weingut Santo Wines: Verkostungen ab 15 Euro mit Caldera-Blick. Weingut Venetsanos: günstigere Preise, gleiche Aussicht.